Code of Conduct

Unternehmensrichtlinien

Verhaltensleitlinien für Mitarbeiter
(die Leitlinien)

Einleitung

Es wird erwartet, dass alle Mitarbeiter, leitenden Angestellten, Führungskräfte und Geschäftsführer der Stabilus S.A. (das Unternehmen) und seine direkten und indirekten Tochtergesellschaften (zusammen die Stabilus-Gruppe) bestimmte Verantwortlichkeiten übernehmen, sich den Geschäftsprinzipien entsprechend verhalten und jederzeit hohe Integrität zeigen. Diese Leitlinien gelten für viele verschiedene Praktiken. Sie geht nicht auf jedes potenzielle Problem ein, sondern stellt Grundprinzipien auf, nach denen sich alle Mitarbeiter, leitenden Angestellten und Führungskräfte des Unternehmens zu richten haben.

Alle unsere Mitarbeiter, leitenden Angestellten und Führungskräfte müssen sich diesen Leitlinien entsprechend verhalten und selbst den bloßen Anschein unangemessenen Verhaltens vermeiden, welches der Stabilus-Gruppe schaden könnte oder das von bestehenden oder potenziellen Kunden bzw. der Öffentlichkeit in den verschiedenen Ländern, in denen die Stabilus-Gruppe geschäftlich aktiv ist und deren Gesetze für sie gelten, als negativ angesehen werden könnte. Mitarbeiter, leitende Angestellte und Führungskräfte sind angehalten, stets dem höchsten professionellen Verhaltensstandard entsprechend zu handeln und die nachfolgend aufgeführten Praktiken zu befolgen.

1. Einhaltung von Gesetzen, Bestimmungen und Vorschriften

Der Ethikstandard der Stabilus-Gruppe ist auf der Einhaltung sowohl des Buchstabens als auch des Geistes von Gesetzen gegründet. Alle Mitarbeiter müssen die geltenden Gesetze überall da, wo wir tätig sind, einhalten. Wenn auch nicht erwartet wird, dass alle Mitarbeiter sich mit allen Einzelheiten dieser Gesetze auskennen, so ist es doch wichtig zu wissen, wann man sich an eine höhergestellte Stelle um Rat wenden sollte.

2. Interessenkonflikte

Ein "Interessenkonflikt" liegt vor, wenn die persönlichen Interessen einer Person in irgendeiner Weise mit den Interessen der Stabilus-Gruppe kollidieren - oder auch nur der Anschein dessen entsteht. Ein Konflikt kann entstehen, wenn Mitarbeiter, leitende Angestellte oder Führungskräfte Handlungen vornehmen oder Interessen verfolgen, welche die objektive und effektive Ausführung ihrer Arbeit erschweren. Des Weiteren können Interessenkonflikte entstehen, wenn Mitarbeiter, leitende Angestellte oder Führungskräfte oder deren Familienangehörige einen persönlichen Vorteil aus ihrer Stellung in der Stabilus-Gruppe erhalten.

Es ist fast immer ein Interessenkonflikt gegeben, wenn ein Mitarbeiter der Stabilus-Gruppe gleichzeitig für einen Wettbewerber, Kunden oder Lieferanten arbeitet. Es ist Ihnen nicht gestattet, als Berater oder Vorstandsmitglied für einen Wettbewerber tätig zu sein. Der beste Grundsatz ist daher, sämtliche direkten und indirekten Geschäftsverbindungen zu unseren Kunden, Lieferanten oder Wettbewerbern zu vermeiden, es sei denn, dies geschieht in unserem Namen. Des Weiteren kann das Ausüben einer Wettbewerbstätigkeit zum Verlust bestimmter Leistungen gemäß Ihrem Anstellungsvertrag, aktienbasierten Vergütungsplan oder anderen Anreizprogrammen führen.

Interessenkonflikte sind laut Unternehmensrichtlinien der Stabilus-Gruppe untersagt. Interessenkonflikte sind nicht immer eindeutig; bei Fragen dazu oder in zweifelhaften Situationen sollten Sie sich umgehend an die Führungsebene an Ihrem Standort oder den Beauftragten wenden. Konflikte oder potenzielle Konflikte können oft bereinigt werden, wenn sie frühzeitig und vollständig offen gelegt werden.

Mitarbeitern, leitenden Angestellten und Führungskräften ist es untersagt, persönlichen Nutzen aus Gelegenheiten zu ziehen, die sich durch die Nutzung von Unternehmenseigentum, Informationen oder die Stellung im Unternehmen ergeben. Es ist Mitarbeitern untersagt, Unternehmenseigentum, Unternehmenswissen oder ihre Unternehmenszugehörigkeit zum ihrem persönlichen Vorteil zu nutzen. Mitarbeiter dürfen weder direkt noch indirekt mit der Stabilus-Gruppe in Wettbewerb treten. Mitarbeiter, leitende Angestellte und Führungskräfte sind dazu verpflichtet, die berechtigten Interessen der Stabilus-Gruppe zu fördern, sobald sich eine Gelegenheit dazu bietet.

3. Wettbewerb und Fairness

Wir streben danach, unsere Wettbewerber auf faire und ehrliche Weise zu übertreffen. Wir streben Wettbewerbsvorteile durch überragende Leistungen an; niemals durch unethische oder illegale Geschäftspraktiken. Das Entwenden firmeneigener Informationen, der Besitz und die Verwendung geheimer Geschäftsdaten, die ohne Einwilligung des Eigentümers erlangt wurden, bzw. die Veranlassung zur Offenlegung dieser Informationen durch ehemalige oder derzeitige Mitarbeiter anderer Unternehmen ist verboten. Jeder Mitarbeiter sollte die Rechte der Kunden, Lieferanten, Wettbewerber und Mitarbeiter der Stabilus-Gruppe achten und einen fairen Umgang mit ihnen pflegen. Es ist Mitarbeitern untersagt, andere Personen mit unlauteren Mitteln wie Manipulation, Verheimlichung, Missbrauch vertraulicher Informationen, Vortäuschung von Tatsachen oder durch sonstige absichtlich irreführende Methoden vorsätzlich auszunutzen.

Die Einhaltung unserer Qualitätsverfahren und Sicherheitsanforderungen ist unverzichtbar für die Erhaltung des guten Rufs der Stabilus-Gruppe. Aus ethischer Sicht ist es eine Qualitätsanforderung, dass unsere Produkte und Dienstleistungen so ausgelegt und ausgeführt sind, dass sie unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden erfüllen. Sämtliche Prüf- und Testunterlagen sind den einschlägigen Bestimmungen entsprechend zu behandeln.

Der Zweck von geschäftlicher Bewirtung und Firmengeschenken besteht darin, gute, fundierte Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und nicht darin, einen unfairen Vorteil bei Kunden zu erzielen. Es ist Mitarbeitern untersagt, Geldgeschenke auszuteilen oder anzunehmen. Mitarbeiter der Stabilus-Gruppe, deren Familienangehörige oder feste Berater dürfen Geschenke oder Bewirtung nur dann anbieten, ausgeben oder annehmen, wenn diese von geringfügigem Wert sind, sämtlichen Gesetzen und Bestimmungen sowie den üblichen Geschäftspraktiken entsprechen (einschließlich derer der Stabilus-Gruppe) und nicht als Bestechung oder unlauterer Anreiz ausgelegt werden können.

Mitarbeiter und feste Berater der Stabilus-Gruppe dürfen unter keinen Umständen Dritte dazu veranlassen, im Namen der Stabilus-Gruppe oder eines verbundenen Unternehmens gegen diese Regeln zu verstoßen.

Illegale Zahlungen, insbesondere an Regierungsmitglieder, Politiker und deren Familien werden durch Landesgesetze und internationale Abkommen sanktioniert. Die Strafen für einen Verstoß gegen diese Auflagen können drastisch sein - einschließlich Gefängnisstrafen für Einzelpersonen und möglicherweise verheerende Geldstrafen und Rufschädigung für Unternehmen. Das Unternehmen besteht auf der gewissenhaften Einhaltung sämtlicher Standards für Geschenke und Bewirtung durch alle Mitarbeiter und festen Berater.

Bei Fragen zu Geschenken oder Plänen, über deren Angemessenheit Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten.

4. Diskriminierung, Belästigung und Zwangsarbeit

Die Vielfältigkeit der Mitarbeiter der Stabilus-Gruppe ist äußerst wertvoll. Wir haben uns der Chancengleichheit für alle Mitarbeiter verschrieben und dulden weder illegale Diskriminierung noch Belästigung jeglicher Art. Dazu gehören beispielsweise abfällige Bemerkungen über ethnische oder Rassenmerkmale sowie unerwünschte Annäherungsversuche sexueller Natur. Mitarbeiter sollten Diskriminierung oder Belästigungen umgehend dem entsprechenden Vorgesetzten oder dem Verantwortlichen in der Personalabteilung melden.

Zwangsarbeit und Kinderarbeit sind verboten und werden von Stabilus nicht toleriert. Stabilus-Mitarbeiter und Dritte müssen sich frei entscheiden können, ob sie die konkrete Arbeit und die damit verbundenen Bedingungen akzeptieren. Gewalt und Drohverhalten sind strengstens untersagt. Kinder, die noch nicht das Alter erreicht haben, mit dem die Schulpflicht endet, dürfen nicht beschäftigt werden, es sei denn, die Beschäftigung erfolgt im Rahmen der Ausbildung, eines Praktikums o.ä. und im Rahmen der geltenden Gesetze.

5. Gesundheit, Sicherheit, Vergütung und Verfolgungsfreiheit

Das Unternehmen ist bestrebt, jedem Mitarbeiter eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung zu bieten. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, für alle Mitarbeiter eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung aufrecht zu erhalten, indem Sicherheitsregeln und Gesundheitsvorschriften und -praktiken befolgt und Unfälle, Verletzungen und unsichere Ausrüstung, Praktiken und Bedingungen gemeldet werden.

Mitarbeiter müssen in der Lage sein, ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen und dürfen daher nicht unter dem Einfluss illegaler Drogen oder von Alkohol stehen. Illegaler Drogenkonsum am Arbeitsplatz wird nicht geduldet.

Stabilus-Mitarbeiter haben das Recht, ohne vorherige Genehmigung Organisationen nach eigener Wahl zu bilden und solchen Organisationen beizutreten. Der Mitarbeiter erfährt insbesondere keine Benachteiligung, wenn er einer Gewerkschaft beitritt oder aus einer Gewerkschaft austritt.

Die Möglichkeit zum Abschluss von Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern oder Organisationen von Arbeitgebern und Organisationen von Arbeitnehmern zur Regelung der Lohn- und Arbeitsbedingungen wird von seiten Stabilus unterstützt.

Die Vergütung und die sonstigen Arbeitsbedingungen, wie z.B. der Umfang bezahlten Urlaubs oder Bezahlung im Krankheitsfalle, haben den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.

6. Nachweisführung

Das Unternehmen verlangt eine ehrliche und genaue Nachweisführung und Meldung von Informationen, um vernünftige Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Es dürfen nur tatsächlich geleistete Arbeitsstunden gemeldet werden. Niemals Kosten auf andere Kunden oder nicht zutreffende Bestellnummern verlagern.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine bestimmte Ausgabe legitim ist, wenden Sie sich an Ihren Vorgesetzten oder Controller. Die Regeln und Richtlinien sind in der Buchhaltungsabteilung erhältlich.

Sämtliche Bücher, Aufzeichnungen, Konten und Abschlüsse sind zumutbar detailliert zu führen, müssen die Transaktionen der Stabilus-Gruppe richtig darstellen und sowohl die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen als auch die internen Anforderungen an das Kontrollsystem der Stabilus-Gruppe erfüllen. Es dürfen keine nicht dokumentierten oder "schwarzen" Konten oder Vermögen geführt werden, es sei denn, dies ist laut Gesetz oder Bestimmung zulässig.

Geschäftsunterlagen und -mitteilungen dringen oft an die Öffentlichkeit; daher sind Übertreibungen, abfällige Bemerkungen, Vermutungen oder unpassende und missverständliche Beschreibungen von Personen und Unternehmen zu vermeiden. Dies gilt gleichermaßen für E-Mail, interne Aktennotizen und formelle Berichte. Aufzeichnungen sind entsprechend den Aufbewahrungsvorschriften der Stabilus-Gruppe zu archivieren bzw. zu vernichten. Gemäß diesen Regelungen wenden Sie sich im Falle eines Rechtsstreits oder einer behördlichen Untersuchung bitte an den Beauftragten.

7. Geheimhaltung

Mitarbeiter müssen vertrauliche Informationen, die ihnen von der Stabilus-Gruppe oder ihren Kunden anvertraut wurden, vertraulich behandeln, es sei denn, die Offenlegung wurde durch einen Geschäftsführer des Unternehmens ("den Beauftragten") genehmigt oder ist durch Gesetze oder Bestimmungen vorgeschrieben. Zu vertraulichen Informationen gehören alle nichtöffentlichen Informationen, deren Offenlegung Wettbewerbern nützen oder der Stabilus-Gruppe schaden könnte. Dazu gehören auch Informationen, die Lieferanten und Kunden uns anvertraut haben. Die Verpflichtung zur Geheimhaltung besteht über das Ende des Anstellungsverhältnisses hinaus.

8. Schutz und sachgerechter Einsatz von Eigentum der Stabilus-Gruppe

Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, das Eigentum der Stabilus-Gruppe zu schützen und seinen effizienten Einsatz sicherzustellen. Diebstahl, Fahrlässigkeit und Verschwendung haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Rentabilität der Stabilus-Gruppe. Vermuteter Betrug oder Missbrauch sind umgehend zur weiteren Untersuchung zu melden. Keinesfalls darf Eigentum der Stabilus-Gruppe für Geschäftszwecke außerhalb der Stabilus-Gruppe verwendet werden, es sei denn, dies wurde durch zuständige (i) Vorgesetzte oder (ii) spezifische Richtlinien des Unternehmens ausdrücklich gestattet.

Treue zur Stabilus-Gruppe erfordert außerdem, dass Mitarbeiter das Eigentum der Stabilus-Gruppe einschließlich Sachwerte und firmeneigener Informationen schützen. Zu firmeneigenen Informationen gehört geistiges Eigentum wie Geschäftsgeheimnisse, Patente, Marken und Urheberrechte, sowie Geschäfts-, Marketing- und Dienstleistungspläne, Konstruktions- und Produktionsideen, Entwürfe, Datenbanken, Aufzeichnungen, Gehaltsinformationen sowie nicht veröffentlichte Finanzdaten und -berichte. Die unerlaubte Nutzung und Weitergabe dieser Informationen stellt einen Verstoß gegen die Richtlinien der Stabilus-Gruppe dar. Sie ist außerdem möglicherweise gesetzeswidrig und kann zivilrechtliche oder sogar strafrechtliche Folgen haben. Alle Mitarbeiter sollten bestmöglich dafür sorgen, dass Eigentum der Stabilus-Gruppe in ihrem Einflussbereich sachgerecht verwendet und durch geeignete Kontrollvorrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen geschützt ist.

9. Zahlungen an Regierungsmitglieder

Wie bereits in Abschnitt 3 erwähnt sehen Landesgesetze und internationale Abkommen Strafen für den Versuch der missbräuchlichen Beeinflussung fremder Regierungsbeamte vor, einschließlich Auslieferung und Gefängnisstrafen. Das Unternehmen verpflichtet sich in dieser und jeder anderen Hinsicht einer Geschäftstätigkeit auf der ethisch höchsten Ebene. Unabhängig davon, wie Wettbewerber sich verhalten (oder was sie angeblich tun), sind Mitarbeitern unzulässige Zahlungen, Geschenkzuwendungen oder Zusagen von regelwidrigen Vorteilen an Beamte, Parteifunktionäre oder deren Familienmitglieder untersagt. Das Unternehmen befürwortet bzw. billigt solche Handlungen nicht.

Über den Beauftragten leistet das Unternehmen Hilfestellung an Mitarbeiter und feste Berater bezüglich des angemessenen Umgangs mit Regierungsangehörigen. Sollten Sie Fragen zur Angemessenheit eines beabsichtigten Geschenks, einer Zahlung, einer Leistung oder einer Bitte haben, wenden Sie sich an Ihre Geschäftsleitung oder den Beauftragten.

10. Ausnahmen zu den Verhaltens- und Ethikleitlinien

Das Unternehmen rät von Ausnahmen zu diesen Leitlinien ab, ausgenommen außergewöhnliche Umstände. Ausnahmen zu diesen Leitlinien für leitende Angestellte oder Führungskräfte können ausschließlich durch den Beauftragten gemacht werden und müssen wie gesetzlich vorgeschrieben umgehend offen gelegt werden. Sämtliche Ausnahmen zu diesen Leitlinien müssen schriftlich festgehalten und vollständig in die Bücher und Aufzeichnungen des Unternehmens aufgenommen werden.

11. Melden von illegalem oder unethischem Verhalten

Mitarbeiter sind aufgefordert, in Zweifelsfällen mit ihren Vorgesetzten über die beste Vorgehensweise in einer bestimmten Situation zu sprechen. In den seltenen Fällen, in denen Rücksprache mit dem Vorgesetzten nicht angemessen wäre, sollten Mitarbeiter sich mit ihren Bedenken an den Beauftragten wenden. Die Unternehmensrichtlinien verbieten, dass in gutem Glauben gemachte Meldungen von Fehlverhalten anderer zu Vergeltungshandlungen gegen den meldenden Mitarbeiter führen. Von Mitarbeitern wird Kooperation bei internen Untersuchungen von Fehlverhalten erwartet.

12. Einhaltungsverfahren

Wir müssen gemeinsam daran arbeiten sicherzustellen, dass wir die Verhaltensleitlinien befolgen. Jedoch ist es in manchen Situationen schwierig, die einschlägigen Gesetze, Bestimmungen oder Unternehmensrichtlinien auf eine bestimmte Situation oder vorgeschlagene Vorgehensweise anzuwenden. Da wir nicht jede Situation voraussehen können, ist es wichtig, dass wir ein Verfahren dafür haben, eine neue Frage oder ein neues Problem anzugehen. Diese Schritte sollten Sie einhalten:

· Alle Fakten einholen. Um eine intelligente Lösung zu finden, müssen wir so vollständig informiert sein wie möglich.

· Besprechen Sie das Problem mit Ihrem Vorgesetzten. Das ist die Grundleitlinie für alle Situationen. In vielen Fällen verfügt Ihr Vorgesetzter über eine breitere Perspektive und umfangreicheres Wissen zu der Fragestellung und schätzt die Einbeziehung in den Prozess der Entscheidungsfindung. Denken Sie daran, dass es die Aufgabe Ihres Vorgesetzten ist, bei der Lösung von Problemen zu helfen.

· Bei Bedarf wenden Sie sich bezüglich der Leitlinien an den Beauftragten. In den meisten Fällen verfügt dieser über eine breitere Perspektive und umfangreicheres Wissen zu der Frage- oder Problemstellung.

· Sie können Ethikverstöße vertraulich und ohne Angst vor Vergeltung melden. Sollte die Situation es erfordern, dass Ihre Identität geheim bleiben muss, werden sinnvolle Schritte zur Wahrung Ihrer Anonymität unternommen. Das Unternehmen lässt nicht zu, dass in gutem Glauben gemachte Meldungen von Ethikverstößen zu Vergeltungshandlungen führen.

· Zuerst nachfragen, dann handeln. Holen Sie in Situationen, in denen Sie nicht sicher sind, wie Sie sich verhalten sollen, vorher Rat ein.